Grötzingen - Geschichte kurz gefaßt!
Der Fund eines Steinbeiles aus der Zeit um 2000 v.Chr. sowie Grabhügel zwischen Grötzingen und Weingarten aus Bronze- und La-Tène-Zeit (2000 -500 v.Chr.) lassen auf eine frühe Besiedelung des Ortes, der an uralten Verkehrswegen liegt, schließen.
Für die Anwesenheit der Römer zeugten noch lange die Reste eines Römerbades, das aber der Baggersee-Erweiterung zum Opfer fiel, außerdem eine villa rustica, die an der Grötzinger Straße (Durlach) teilweise ausgegraben wurde. Die Grundmauern können besichtigt werden. Römische Funde sind auch auf dem Turmberg (Hohenberg) gemacht worden.
Den Römern folgten die Alemannen, die von den Franken besiegt wurden. Grötzingen heißt nach dem Namen eines alemannischen Oberhauptes.
In einem Verzeichnis des Kloster Weißenburgs, in dem geraubte Ortschaften aufgeführt wurden, ist Grötzingen 991 genannt dieses Jahr gilt als erste urkundliche Erwähnung. 1991 feierte der Stadtteil Karlsruhes darum sein Jubiläum "1000 Jahre Grötzingen" mit unvergeßlichen Veranstaltungen.
Nach der Christianisierung entstanden fünf Kapellen in Grötzingen.
Aus einer davon ging die Kirche von 1255 (Heilig-Kreuz) hervor. Sie lag an der Abzweigung der Pfinztalstraße von der Burgstraße.